Installationshinweise für einen Stand-Alone Webserver
Da wir in unserem Hause auf das Betriebssystem FreeBSD setzen, beschränkt sich das meiste Know-How zum einrichten von Webservern auf die Basis von FreeBSD.
Nicht das wir es mit einem Linux nicht könnten, es gibt einfach nur einige unterschiede wie die Betriebssysteme zum Beispiel mit Threads arbeiten – Aber dazu gibt es in einem anderen Artikel mehr zu erfahren.
Weitergehend wird für einen Stand-Alone Webserver noch zusätzlich die Software Apache Web-Server und die Serverseitige Skriptsprache PHP verwendet.
Damit wir nicht an den Update-Zyklus der Ports vom FreeBSD gebunden sind, kompilieren wir sowohl den Apache als auch das PHP immer für das jeweilige System selbst aus den runtergeladenen Sourcen.
Dies hat auch den vorteil, das wir viele Module statisch einkompilieren lassen können, was den Zugriff auf die in den Modulen vorhandenen Funktionen etwas beschleunigt. Nachteil ist, das es das jeweilige Programm (Apache und/oder PHP) etwas aufbläht.
Wichtig ist, das man sich auch darüber gedanken macht, was man in Zukunft alles an Modulen/Funktionen benötigen wird.
Einen großteil der Module für den Apache benötigt man bei einer einzelnen Website nicht. Zum beispiel macht das Modul “mod_expire” nur bei statischen Inhalten Sinn. Dazu zählen unter anderem Bilder und feste HTML-Dateien. Wenn ein Webserver aber vermehrt PHP ausliefert und die Bilder nicht so groß sind, oder es einfach nicht soviele sind, kann man sich das kompilieren und einbinden des Moduls sparen.
Ein Modul was so ziemlich jede Webseite benötigt, die Suchmaschinen-freundlich sein möchte, ist das sogenannte “mod_rewrite”. Mit mod_rewrite lassen sich durch Reguläre Ausdrücke die aufgerufenen URLs verändern, sodass es am Ende so aussieht als wenn nur statische HTML-Dateien aufgerufen werden.
Das PHP kann man in einem ersten Schritt, nachdem die Pfade angepasst worden sind, mit den Standard-Einstellungen kompilieren – sofern man vorher noch nicht weis was man alles benötigen wird.

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